Dienstag, 24. August 2010

JINGLEPRODUKTION - UNSERE TIPPS UND KNIFFE

kreatives Jingle-Brainstorming

Was ist eigentlich ein Jingle? Mit der Frage startete der Workshop „Kurz vor Peng!“ am 10.04.2010 und eröffnete einen Wortdschungel, der Begriffe wie „Opener“, „Teaser“ und „Jingle“ und deren Auslegungsvarianten erblühen ließ. Von der Sprachebene ging es über zum Hören: zahlreiche Beispiele aus der Radiolandschaft und den Freien Radios gab es auf die Ohren der Teilnehmenden. Beim Besprechen der Eindrücke kristallisierten sich mehrere Kriterien heraus.

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Donnerstag, 29. Juli 2010

DER GEBAUTE BEITRAG - SO GEHTS!



Beiträge im Radio, das ist das Salz in der Suppe einer jeden guten Magazinsendung.

Aus O-Tönen eine Geschichte bauen, die fesselt, die die HöreInnen begeistert, die informiert, die Spaß macht beim zuhören...
Auf dem Weg zu einem guten Beitrag gibt es viel zu tun und einiges davon steht jetzt

hier.


Die meisten Arbeitsschritte finden außerhalb des Studios statt.
Mit einem guten Plan geht es schneller im Studio und es macht mehr Spaß:



STIMME UND SPRECHEN IM RADIO - WORAUF IHR ACHTEN MÜSST

Grundziel des Workshops war die Vermittlung von Grundkenntnissen zum physiologischen Stimmgebrauch und deren Anwendung in der Praxis.

Den Teilnehmer/innen wurde der enge psychosomatische Zusammenhang von Respiration (Atmung),Phonation (Stimmgebung), Haltung und Artikulation vermittelt.

Eine gute Stimmfunktion setzt also eine optimale Funktion und ein optimales Zusammenspiel dieser genannten Organsysteme voraus. Da es sich bei der Stimmgebung um eine Art “Muskeltätigkeit“ handelt, ist ein hohes Maß an Koordination und Feinabstimmung der Muskulatur von Atemapparat, Kehlkopf und Ansatzrohr erforderlich.


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Mittwoch, 14. Juli 2010

INTERVIEWS - ALLES WAS IHR WISSEN MÜSST

"vom Allgemeinen zum Speziellen"

INTERVIEW - DEFINITION
Das Interview ist ein zielgerichteter Wechsel von Fragen und Antworten, wo eine Person nur fragt und die andere nur antwortet.
Es ist von Seiten des Interviewers ein planvolles Vorgehen mit der Absicht, eine andere Person durch eine Reihe gezielter Fragen und nonverbale Reize zu Antworten zu bewegen.

Unterschied zum Statement:
Interview = Mindestens zwei Fragen und zwei Antworten

INTERVIEW = DAS LEBEN IM RADIO!
- individuelle Ausdrucksweise (Witz, Charme, Stimme)

- Wissen teilen
- Geschichten erzählen

Möglichkeiten im Freien Radio:
- Wissen und Erfahrungen werden durch Akteure hörbar, die in den konventionellen Medien nicht zu hören, zu lesen oder zu sehen sind.
- Erfahrungen, Ansichten, Wissen aus anderen aus anderen Kulturkreisen können öffentlich werden.

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Dienstag, 29. Juni 2010

MEHRSPRACHIGKEIT IM RADIO -WIE GEHT DAS?

Inhaltlich drehte sich der Workshop 'Mehrsprachigkeit im Freien Radio' für die 13 Teilnehmer/innen um die Fragestellungen „Wie kann ich auch andere Sprachen als Deutsch im Radio verwenden, so dass trotzdem alle Hörer/innen etwas vom Inhalt des Gesprochenen mitbekommen?“ oder auch ganz im Gegensatz dazu „Ist es überhaupt notwendig, alles im Radio Gesprochene verstehen können zu müssen – oder sind klangliche Experimente mit Sprache/n nicht auch ein Hörerlebnis?“

Bevor diese Fragen innerhalb der Teilnehmer/innen-gruppe diskutiert und anschließend vor allem praktisch erprobt wurden, gab es einen kurzen Einblick in die sprachlichen Gegebenheiten in Leipzig. Dabei stellte sich u.a. entsprechend den Migrant/innen-anteilen in der Stadt heraus, dass neben Deutsch Vietnamesisch, Russisch und Ukrainisch die am häufigsten gesprochenen Sprachen in Leipzig sind. Ein sehr wichtiger Punkt während der Diskussion war übrigens die Tatsache, dass Mehrsprachigkeit global betrachtet die Regel ist und die (monolinguale) Situation in Deutschland damit eine Ausnahme. Auch besprochen wurden kreative, eher urbane Sprachentwicklungen wie „Kanak Sprak“ oder das häufig zu beobachtende Code-Switching von mehrsprachig aufgewachsenen Menschen überhaupt.


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Montag, 28. Juni 2010

LIVEÜBERTRAGUNG - ALLES GANZ GENAU LERNEN



Warum Live?

Die erste und wichtigste Frage, ist die, nach dem „Warum“. Fehlt dir die Idee, warum du etwas außerhalb der gewohnten Studioumgebung produzieren möchtest, dann lass lieber die Finger davon. Live-Übertragungen sind in aller Regel mit Aufwand verbunden und sind mit mehr Problemstellungen behaftet, als Sendungen aus den heimischen Radiostudios. Gründe, dennoch etwas von Außerhalb ins Radio zu bringen, gibt es genügend und du wirst sie finden oder die Ideen anderer werden dir gefallen.

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Dienstag, 22. Juni 2010

MAGAZINSENDUNG - WIE FUNKTIONERT DAS?


Herzlich Willkommen liebe Redaktion hier beim letzten Workshop der radio tools Workshopreihe. Mein Name ist Philipp, und was ihr im Gegensatz zu mir noch nicht wisst, ist, dass wir alle uns schon seit Jahren kennen und eine eingespielte Redaktion sind…“


Mit dieser Übung begann am 08.05.2010 der letzte Workshop der Radio-Tools-Workshopreihe. Ziel des Workshops war es, einen Einblick in das Arrangement einer Magazinsendung zu erhalten und selbst aktiv aus den Ergebnissen der anderen Workshops eine Magazinsendung zu gestalten. Workshopleiter Philipp ist seit sechs Jahren freier Radiomacher und präsentiert seit mehr als fünf Jahren verschiedene Magazinformate (Buchmessemagazin, rilleralleradio, rilleradio, TRACKtate).


Der Workshop begann mit einer kurzen theoretischen Einführung. „Das Hörfunkmagazin verbindet Musik mit kurzen Wortbeiträgen, die von einem oder mehreren Moderatoren präsentiert werden. Es ist eine Informationssendung, die zugleich unterhält.“ In dieser kurzen Definition sind alle wichtigen Bausteine, die für die Zusammenstellung einer überzeugenden Magazinsendung notwendig sind, enthalten.

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